| Pflege |
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| Unser Pflegeleitbild «Miteinander & Füreinander» |
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| Menschenbild |
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Jeder Mensch ist einzigartig in seiner Person und Würde. Seine Persönlichkeit ist durch die individuelle Lebensgeschichte geprägt. Er hat persönliche Bedürfnisse und Gewohnheiten und bewegt sich zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit. Er befindet sich in einem steten Veränderungsprozess in einer sich verändernden Umwelt. |
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Altern/Gesundheit/Krankheit |
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Der Begriff «alt» geht auf den indogermanischen Wortstamm «al-» zurück, der Wachsen und Reifen bedeutet. Die damit verbundene positive Wertung steht der geläufigen Auffassung vom Altern als etwas Negativem entgegen. |
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Das naturwissenschaftliche Verständnis beschreibt Altern wertfrei als eine der Zeit unterworfene Veränderung. Altern betrifft alle Lebewesen und beginnt mit der Entstehung eines Organismus. |
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Wie andere Reifungsprozesse auch, z.B. die Entwicklung eines Charakters, sind dabei gewisse Abläufe genetisch bestimmt, andere aber von äusseren Einflüssen abhängig. Daher altern Menschen individuell in unterschiedlicher Geschwindigkeit und Ausprägung. Abhängig davon, ob innerhalb des Organismus aufbauende oder abbauende Prozesse überwiegen, entsteht ein Gesamteindruck von Wachstum oder Verfall. Dabei gibt es keinen Stillstand, sondern einen kontinuierlichen Alterungsprozess. |
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Ein Blick auf den Kalender oder in die Geburtsurkunde genügt nicht, um sich ein Bild vom Altern eines Menschen machen zu können. Dieses so genannte «kalendarische» Alter ist allenfalls ein brauchbarer Massstab für die Wahrscheinlichkeit biologischer Veränderungen. |
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Jeder Mensch entwickelt, im Wechselspiel zwischen Reifungs- und Anpassungsprozessen an die jewei-ligen Umweltbedingungen, seine einmalige Persönlichkeitsstruktur und lebt sein eigenes Altern. Einflüsse auf das Altern können des weiteren sozial bedingt sein. So kann ein Vierzigjähriger in manchen Berufszweigen schon als zu alt gelten und ein Fünfundzwanzigjähriger für eine Führungsaufgabe als noch zu jung angesehen werden. |
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Altern wird ausserdem kulturell und religiös beeinflusst. Beispielsweise werden Frauen in südlichen Ländern oftmals früh in die Rolle der Ehefrau und Mutter gedrängt, was den Alterungsprozess beschleunigen kann. |
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| Auch Gesundheit und Krankheit beeinflussen das Altern. Beide Begriffe haben nicht für alle Menschen dieselbe Bedeutung. Daher ist vom subjektiven Bewerten und Erleben des Einzelnen auszugehen. |
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Gesundheit bedeutet ein Ausgeglichensein zwischen Seelisch-Geistig-Körperlichem und sozialen Kräf-ten - ein Gefühl des Wohlbefindens. Dieses Ausgeglichensein wird von den Fähigkeiten des Einzelnen, mit vorgegebenen Möglichkeiten und Grenzen umzugehen, beeinflusst. Dazu gehört auch das Annehmen von Sterben und Tod. |
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Krankheit bedeutet ein Unausgeglichensein zwischen Seelisch-Geistig-Körperlichem und sozialen Kräf-ten. Es wird vom persönlichen Empfinden des Betroffenen beeinflusst und drückt sich durch Worte, Ge-stik und Mimik aus.
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Gesundheit und Krankheit lassen sich nicht trennen; der Übergang von einem zum andern ist fliessend.
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Würde und Lebensqualität |
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Der verbleibenden Zeit mehr Leben geben.
Menschenwürdig bis zum Tod.
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Wir begleiten und betreuen die BewohnerInnen so, dass Selbstständigkeit und Lebensqualität so weit wie möglich gewahrt bleiben. |
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| Wir bieten ihnen in jeder Phase ihres Lebens Schutz und Geborgenheit und begegnen ihnen in Würde. |
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| Wir tragen dazu bei, ihr Leben im Heim angenehm und behaglich zu gestalten. |
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| Wir achten ihre Rechte und ihre persönliche Autonomie. |
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| Wir begleiten sie einfühlsam in ihrem Lebensalltag. |
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| Wir akzeptieren ihre biographischen Voraussetzungen. |
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| Wir gehen nach Möglichkeit auf ihre Bedürfnisse ein. |
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| Wir nutzen, erhalten und fördern ihre persönlichen Ressourcen. |
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| Wir unterstützen sie in der Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben und im Kontakt mit Angehörigen. |
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| Wir schaffen im Heim geeignete Erlebnismöglichkeiten, sowie Gelegenheiten, generationsübergreifende Kontakte und Beziehungen zu pflegen. |
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Inhaltsverzeichnis unseres Pflege- und Betreuungskonzeptes |
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